Wiens ältestes Kaffeehaus.

Spezialitäten der Wiener Küche

Unsere traditionelle Wiener Küche bietet Ihnen abwechslungsreiche Kost. Versäumen Sie nicht, typische Wiener Gerichte wie Kaiserschmarrn, Apfelstrudel oder Wiener Schnitzel im historischen Ambiente zu genießen!

Original Wiener Apfelstrudel

Der Apfelstrudel ist ein österreichisches Nationalgericht. Im Cafe Frauenhuber wird diese Speise nach einem alten Rezept zubereitet. Für die Fülle werden fein geschnittene süß-saure Äpfel verwendet, die mit gemahlenem Zimt und Kristallzucker abgeschickt werden. Genießen Sie Ihren Apfelstrudel am besten mit einer Wiener Melange!

Unser Wiener Schnitzel

Das Wiener Schnitzel ist wohl eine der bekanntesten Spezialitäten der Wiener Küche. Traditionell dient zartes Kalbfleisch als Grundlage, welches in Mehl, geschlagenem Ei und Semmelbröseln gewendet wird. Durch das anschließende Herausbacken erhält das Schnitzel seine goldgelbe Färbung  Als Beilage servieren wir traditionell Petersilerdäpfel.

Die Wiener Traditionsküche

Die traditionelle Wiener Küche ist im wesentlichen durch Einflüsse aus Ungarn, Böhmen und Mähren aus der Zeit der k.u.k.-Monarchie geprägt. Zu den Spezialitäten gehört neben dem Winer Schnitzel, dem Kaiserschmarrn und der Apfelstrudel aber auch der Tafelspitz, den Sie im Cafe Frauenhuber mit Apfelkren, Erdäpfelschmarrn und Schnittlauchsoße genießen können.

Original Wiener Kaffeegenuss

Der Kaffee war ursprünglich sehr teuer, deshalb konnten sich nur gut situierte Bürger und Aristokraten das aromatische Getränk leisten. Von ärmeren Bevölkerungsschichten und in Krisenzeiten wurde
er durch Produkte wie Malzkaffee, Stragelkaffee oder Zichorie ersetzt. Der heute nur noch wenig verbreitete Ausdruck "echter Bohnenkaffee" entstand zur Abgrenzung gegenüber den ebenfalls als Kaffee bezeichneten Ersatzprodukten.

In einigen Ländern hat sich der nachmittägliche Genuss des Kaffees als eigene Mahlzeit etabliert. Doch hielt seit Mitte des 18. Jahrhunderts der Kaffee auch in andere Teile des Mahlzeitensystems Einzug. In den ärmeren Bevölkerungsschichten blieb das Getränk aber lange etwas Besonderes. Er wurde Besuchern im speziellen Kaffeegeschirr vorgesetzt, blieb Sonntagsgetränk und Bestandteil von Festmahlzeiten.

„Das Kaffeehaus“
Die Legende besagt, dass die Wiener während der Befreiung von der Zweiten Türkenbelagerung im Jahre 1683 einige Säcke mit seltsamen Bohnen fanden, die sie zunächst für Kamelfutter hielten und verbrennen wollten. König Jan III Sobieski soll diese seinem Offizier und Dolmetscher namens Georg Franz Kolschitzky übergeben haben. Dieser hätte die Säcke an sich genommen und das erste Kaffeehaus gegründet.

Diese Geschichte ist jedoch erfunden; der Piarist Gottfried Uhlich setzte sie 1783 in seiner Chronik „Geschichte der zweyten türkischen Belagerung Wiens, bey der hundertjährigen Gedächtnißfeyer“ in die Welt.

Tatsächlich stammt eines der ersten Wiener Kaffeehäuser etwa aus dieser Zeit und wurde 1685 von einem Armenier namens Johannes Theodat gegründet. Das neue Getränk fand bei der Wiener Bevölkerung großen Anklang, sodass die Zahl der Kaffeehäuser rapide anstieg. 1819 gab es schon 150 Kaffeesieder, davon 25 in der Innenstadt. Um 1900 gab es in Wien 600 Kaffeehäuser; die Gäste waren fast ausschließlich Männer. Das Kaffeehaus war damals ein Treffpunkt in den hierin integrierten Spiel- und Rauchsalons. Damen war der Zutritt allenfalls in männlicher Begleitung erlaubt. In der Frühzeit der Kaffeehäuser trugen die Kaffeevarianten meist keine Namen. Einer Anekdote Friedrich Torbergs zufolge soll in einem Kaffeehaus der Kellner dem Gast eine Farbpalette gereicht haben, auf der die Stärke des Kaffees in Farbabstufungen von schwarz bis milchig-weiß symbolisiert war, woraufhin dieser wählte, indem er auf die gewünschte Farbe zeigte.

Seine Blütezeit erlebte das Wiener Kaffeehaus Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts, als sogenannte Kaffeehausliteraten wie Peter Altenberg, Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal, Alfred Polgar, Karl Kraus, Stefan Zweig und Friedrich Torberg ihre Stammcafés zur bevorzugten Lebens- und Arbeitsstätte machten. Viele bekannte Künstler, Wissenschaftler, Techniker und Politiker der Zeit, darunter Egon Schiele, Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Adolf Loos, Siegfried Marcus oder auch Leo Trotzki, waren häufige Gäste im Kaffeehaus. Auch in Prag, Budapest, Lemberg, Triest und anderen Großstädten Österreich-Ungarns gab es viele Kaffeehäuser nach Wiener Vorbild, die zum Teil heute noch bestehen.

„Es stellt eine Institution besonderer Art dar, die mit keiner ähnlichen der Welt zu vergleichen ist. Es ist eigentlich eine Art demokratischer, jedem für eine billige Schale Kaffee zugänglicher Klub, wo jeder Gast für diesen kleinen Obolus stundenlang sitzen, diskutieren, schreiben, Karten spielen, seine Post empfangen und vor allem eine unbegrenzte Zahl von Zeitungen und Zeitschriften konsumieren kann. Täglich saßen wir stundenlang, und nichts entging uns.“ [Stefan Zweig]

Teegenuss

Der Tee (chinesisch, Pinyin chá, im Min-Nan-Dialekt gesprochen „tê“) ist ein heißes Aufgussgetränk, das aus unterschiedlichen Pflanzenteilen (Blättern, Knospen, Blüten, Stängel) der Teepflanze zubereitet wird. Hierzu gehören Kräutertees und Früchtetees. Tee enthält, je nach Pflanzenteil (Knospe am meisten, Blätter absteigend) bis zu 4,5 Prozent Coffein, welches zur Stoffklasse der Alkaloide gehört. Im 19. Jahrhundert wurde dieser Wirkstoff im Tee noch als Thein oder als Teein bezeichnet. Auch das Getränk schrieb sich bis zur Rechtschreibreform von 1901 Thee.